Jan S. und die Helmholtzschule

Januar 2014 Mitten im Frankfurter Osten geht Jan S. nun seit einiger Zeit auf die Helmholtzschule, ein Gymnasium der Stadt Frankfurt am Main. Der Name geht auf den berühmten Physiker Hermann von Helmholtz zurück. Jan S. fährt mit der U-Bahn U7 zur Station Habsburgerallee und läuft dann noch ein paar Schritte bis zur Helmholtzschule. Das Ostend war früher ein sehr gemischtes Gebiet. Es gab auch noch Industriebetrieb, wie die Naxos. Heute sind im Wesentlichen Wohnungen die Nachbarn der Helmholtzschule. Hervorzuheben ist noch der große Frankfurter Zoo, der hier auch in der Nähe zu finden ist. Nach der Schule kann man hier auch wie in einem Park spazieren gehen. Es hat sich viel getan und es gibt viele neue Häuser.

An der Helmholtzschule schätzt Jan S. den Schwerpunkt bei Naturwissenschaften und Technologie. Gerade IT, Computer und neue Medien faszinieren Ihn besonders. Auch die G8 Laufbahn ist für Jan S. ein Grund für die Entscheidung für die Helmholtzschule. Einiges in diesen Fächern findet inzwischen ja auch in Englischer Unterrichtssprache statt. Damit Jan S. an der Helmholtzschule gut mitkommt macht er nebenbei noch ein paar Sprachkurse. Ganz gut ist auch die Tandemlösung. Ein englischer Austauschschüler trifft sich regelmäßig mit Jan S. Dann sprechen sie erstmal eine Stunde in Deutsch und dann eine Stunde in Englisch. So kommt jeder dazu, die andere Sprache gut zu lernen.

Jan S. geht gerne in die Helmholtzschule. Auch wenn das Aufstehen morgens auch mal schwerfällt. Dann muss Jan S. sich beim Frühstücken beeilen und schnell zur U-Bahn gehen. Die ist morgens sehr voll. Wenn man an der Bockenheimer Warte einsteigt gibt es kaum einen Sitzplatz. Erst nach der Hauptwache wird es besser. Dann sind es noch ein paar Stationen und Jan S. ist an der Station Habsburgerallee und an der Helmholtzschule. An schönen Tagen fährt Jan S. dann auch gerne mit dem Fahrrad in die Helmholtzschule. Dies ist natürlich um einiges günstiger als mit der U-Bahn. Jan S. fährt dann aus Bockenheim über die Innenstadt auf den Allenring und von dort bis zur Habsburgerallee. Bei Regen geht dies natürlich nicht so gut. Wenn Jan S. dann morgens bei gutem Wetter losfährt und dann vom Regen überrascht wird, nimmt er das Fahrrad in die U-Bahn zur Rückfahrt.

Behandelt wird Jan S. eigentlich sehr gut. Aber die Helmholtzschule ist im Anspruch und Tempo deutlich höher als zum Beispiel die in Bockenheim oder Sachsenhausen oder das Oberstufengymnasium in Frankfurt. Da gehen eigentlich die Realschüler eher hin, damit sie sich am Anfang nicht so abstrampeln müssen. Als Vorbereitung für die Uni ist die Helmholtzschule gut aber so zum Einstieg in die gymnasiale Oberstufe, wenn man bisher nicht so auf gymnasialem Niveau gearbeitet hat, eher nicht.

Jan S. überlegt nun für ein Jahr an eine der Partnerschulen der Helmholtzschule zu gehen. Es stehen viele Länder zur Auswahl. Er ist besonders an Russland oder Kanada interessiert. Russland als Schwellenland bedeutet viele Chancen und Möglichkeiten gerade in der IT-Welt. Viele Menschen haben noch gar keinen Computer und können noch nicht damit umgehen. Jan S. findet auch Kanada toll. Die Weiten des Landes sind enorm und es ist sicherer als in den USA. Auch sind die politischen Verhältnisse sehr stabil und die Menschen sehr nett.

 

Weitere Informationen findet Ihr auf: https://www.facebook.com/sv.helmholtz?hc_location=timeline

 

Jan S. im Januar 2014